Herzlich willkommen auf der Webseite der Gruppe "Wirtschaftsliberale für Deutschland (WfD)"

Jeder hat die Freiheit, alles zu tun, was er will, sofern er nicht die Freiheit eines anderen verletzt.





Gegen die Diktatur des Mittelmaßes




Bild vom Treffen der FACEBOOK-GRUPPE 2011



Treffen der Gruppe Wirtschaftsliberale für Deutschland auf dem FDP Bundesparteitag in Rostock.  
Hayo Sieckmann, Gruppen-Gründer Gerhard Drexler MdB , Dr. Birgit Reinemund MdB und Mitgl. FDP Bundesvorstandes, Thomas L. Kemmerich MdL Bundesvorsitzender Liberaler Mittelstand und  Friedo Terfort 

( Foto  : www.koenig-online.de )

Wirtschaftspolitische Positionen

Preisniveaustabilität

Monetaristische Geldmengenpolitik soll ein stabiles Preisniveau durch eine stabile Währung (makroökonomische Stabilität) und durch einen ausgeglichenen Staatshaushalt garantieren. Sie geht von der Stabilität des privaten Sektors aus, Instabilität sei vor allem der staatlichen Geld-, Kredit- und Fiskalpolitik zuzuschreiben. Aus einer restriktiven Geld-, Zins- und Haushaltspolitik folge eine Straffung der Verwaltung, die Schaffung teilautonomer Einheiten und eine Auslagerung bestimmter öffentlicher Aufgaben im Sinne eines schlanken Managements.

Ablehnung von Prozesspolitik

Wir Wirtschaftsliberale fordern, dass auch in rezessiven Phasen der Wirtschaft keine antizyklischen geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen seitens der Politik stattfinden sollen. Konjunkturprogramme seien Strohfeuer, die langfristig mehr schaden als nutzen würden.

Wettbewerb

Auch bei der Entstehung von Monopolen und Kartellen setzen viele Wirtschaftsliberale auf den freien Markt. In einigen Richtungen ist es zusätzlich Aufgabe der Marktordnung diesen entgegenzuwirken. Auf lange Sicht wird davon ausgegangen, dass die Selbstregulierungsmechanismen des Marktes zum Abbau und zur Verhinderung von Monopolen und Kartellen wirken.

Der Liberalismus kritisiert Machtkonzentration in Wirtschaft (Kartellbildung) und Staat und wendet sich gegen gruppenegoistische (→ Politische Rente) Machtentfaltung von Lobbyisten (z. B. Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände).

Deregulierung

Wir Wirtschaftsliberale fordern eine Deregulierung und Liberalisierung der Wirtschaft im Sinne einer Reduzierung der Gesetze und Verordnungen, weil dadurch einzelwirtschaftliche Handlungen verhindert würden. Überregulierung, Bürokratismus und fehlerhafte Regulierungen werden als die Hauptquelle für die eingeschränkte Funktionsfähigkeit von Märkten gesehen.

Steuern

Gefordert werden in der Regel niedrige Steuersätze, etwa in Form eines Proportionaltarifs oder Stufentarifs, Senkung der Abgaben für die höchstverdienenden Personenkreise und ein einfaches Steuersystem anstelle eines Systems vielfältiger Einzelbestimmungen. Indirekte Steuern werden gegenüber direkten Steuern vorgezogen. Steuern auf die Substanz und Vermögen werden als Doppelbesteuerung ebenso abgelehnt wie Bagatellsteuern, bei denen die Einnahmen oft kaum höher sind als der Aufwand zu ihrer Erhebung. Insgesamt wird die Senkung von Unternehmenssteuern befürwortet, zumal damit oft sogar eine Erhöhung der staatlichen Steuereinnahmen einher ginge.

Sozialpolitik

Im Bereich der Sozialsysteme befürworten Wirtschaftsliberale privatwirtschaftlich organisierte Lösungen anstelle der als bürokratisch angesehenen staatlichen Systeme. Damit soll eine effizientere Verwaltung der Mittel des Bürgers erreicht werden. Das Umlageverfahren wird kritisiert, da es auf keiner soliden Basis stehe. Stattdessen wird private Vorsorge im Rahmen des Kapitaldeckungsverfahrens befürwortet.

Milton Friedman hat eine negative Einkommensteuer vorgeschlagen. Danach würde das Finanzamt jedem Steuerpflichtigen, dessen Einkommen unter einem festzulegenden Minimum liegt, die Differenz ohne weitere Prüfungen überweisen. Im Konzept des Bürgergeldes werden alle steuerfinanzierten sozialen Hilfen des Staates zusammengefasst. Damit soll garantiert werden, dass jeder Bürger über ein Existenzminimum verfügt, ohne beim Staat als Bittsteller auftreten zu müssen.

Arbeit

Das Tarifrecht soll zu Gunsten betrieblicher Vereinbarungen mit Öffnungsklauseln gelockert werden. Flächentarifverträge werden nach liberaler Auffassung der individuellen Situation der Unternehmen nicht gerecht.

Das Arbeitsrecht soll entbürokratisiert werden. Im Zentrum der Kritik der Liberalen stehen dabei besonders der Kündigungsschutz, da er aufgrund der Kosten die Unternehmen von der Schaffung von Arbeitsplätzen abhalte, sowie das Arbeitszeitgesetz und die betriebliche Mitbestimmung

Gerhard Drexler MdB a.D. 
Gründer der Gruppe WfD

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Unsere Gruppe betreibt die Umsetzung von wirtschaftsliberalen Theorien in die Praxis.

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